<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-23989045</id><updated>2011-04-21T23:18:17.005+01:00</updated><title type='text'>NicksWelt</title><subtitle type='html'>Tauben sind nichts anderes als fliegende Ratten. Intelligent Design Anhänger haben einen Knall. Stromberg, Dilbert und Malcolm mittendrin sind Kult.

Wer diese Statements befürworten kann ist hier grundsätzlich richtig.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://nickswelt.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23989045/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nickswelt.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Master Nick</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12681633643396129016</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>8</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23989045.post-116309585925276930</id><published>2006-11-09T18:05:00.000Z</published><updated>2006-11-10T16:10:13.876Z</updated><title type='text'>Hellebarden&amp;Morgenstern</title><content type='html'>Wahlen in den USA, der neue Sacha Baron Cohen Film, die Kohäsionsmilliarde, Michel Hunzikers neuer Video Clip.. –  ja da fällt es einem jeden unregelmässigen Blogschreiberling schwer sich für ein Thema zu entscheiden. Weil über den Borat bereits genug geschrieben wurde, zu recht - ein toller Film, und mir die Zuckerstangen ausgegangen sind um meinen usbekischen Halbbruder Peja als Gastautor zu gewinnen, wird der heutige Beitrag für einen persönlichen Kleinkrieg missbraucht. Krieg liegt ja zurzeit sehr im Trend und wir Schweizer sind auch bestens dafür gerüstet. Nicht nur, dass wir die wohl effektivsten und funktionalsten Streubomben der Welt besitzen (absolut keine Blindgänger gemäss VBS) sondern auch weil wir alle unsere Dienstwaffen Zuhause griffbereit haben. Der Bundesrat hat diese Woche entschieden, dass dies auch nach Dienstende so bestehen bleibt. Obwohl ganz so einfach wird es nicht mehr, man geht ja schliesslich mit der Zeit. Neu muss nun ein Formular unterzeichnet werden welches besagt, dass der Unterzeichnende weder vorbestraft ist noch die Waffe für böse Taten benützen wird. Zudem wird darauf hingewiesen, dass die gemachten Angaben eventuell auch auf ihre Korrektheit hin überprüft werden könnten. Landen also nicht einfach in einem dunklen Bundesarchiv, die Formulare. Sie denken jetzt sicher dass dies ein schlechter Witz ist, dass dies ja überhaupt nichts an der heutigen Situation ändert. Ha! Da liegen sie jetzt aber ganz falsch. Der Bundesrat hat in seiner kollegialen Weisheit ebenso entschieden, dass in den letzten Dienstjahren zusätzliche Schiessübungen absolviert werden müssen. Die Waffe soll schliesslich auch perfekt bedient werden können wenn  sie schon bis zum Lebensende unter dem Bett aufbewahrt wird. Macht Sinn. Wäre ja auch blöd wenn man da so auf seine Mitbürger schiesst und das Visier falsch eingestellt ist oder man nicht weiss wie eine allfällige Ladehemmung behoben werden kann. Würde auch ein schlechtes Licht auf die Qualität der Armee werfen, etwas was der Sämi im Moment grad gar nicht gebrauchen kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, jetzt bin ich aber ein wenig vom Thema abgekommen. Ich war ja bei meiner persönlichen Intifada, hat zwar auch mit Waffen zu tun geht aber zuerst um eine Person. Herausgeber der lustigen Zeitung „Schweizerzeit“, Nationalrat der SVP, Mitglied bei der ANUS (oder AUNS?), rote Haare, braune Zähne, beleidigende Kleidung und Charakter, Deutschlehrer und Vater:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5647/2483/1600/schl%3F%3Fer.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5647/2483/320/schl%3F%3Fer.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dr. Ulrich Schlüer (man beachte die Krawatte). Herr Schlüer ist ja politisch sehr aktiv. Kaum eine parlamentarische Sitzung in der er keine Motion einbringt. Hier ein kurzer Auszug seiner bisherigen Forderungen:&lt;br /&gt;- Schweizer Pass nur gegen Loyalitätserklärung zur Bundesverfassung&lt;br /&gt;- Schluss mit Verbrechensplanung von Gefängnis-Insassen&lt;br /&gt;- Obligatorische Schweizer Fahrprüfung für Ausländer aus Ex-Jugoslawien&lt;br /&gt;In Planung ist neu auch eine Combo-Volksinitiative welche den Bau von Minaretten, islamgerechte Bestattungswünsche, das Tragen von Kopftüchern etc. verbieten soll. Dass diese Initiative nicht mit unserem Rechtssystem vereinbar ist wird ignoriert. Aber zurück zu den Armeewaffen. Herr Schlüer hat auch hier viel zu sagen. Geht natürlich nicht dass dem wehrhaften Schweizer untersagt wird sein Sturmgewehr mit nach Hause zu nehmen und/oder es nach Dienstende zu behalten, sind ja keine Kriminellen. Gemäss seiner bestechenden Kombinationsgabe müsste man dann ebenso sämtliche Motorfahrzeuge verbieten da ja auch diese Verletzte und Tote generieren. In einem geistigen Höhenluftanfall argumentiert der Herr Doktor, dass es ja nicht die Waffe ist die handelt sondern der sie bedienende Mensch. Interessante These, geht aber noch weiter: Wenn keine Schusswaffe zur Stelle ist würde halt eine Stichwaffe, das häufigste Mord- und Totschlaginstrument in der Schweiz, benützt womit die Sache dann möglicherweise noch blutiger endet. Ist definitiv effektiver so ein Sturmgewehr. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An dieser Stelle möchte ich Ihnen, verehrte Leserinnen und Leser, die Gelegenheit geben sich selber aktiv in diesen Blog einzubringen. Herr Schlüer ist ja ein Mann des Volkes und so gibt er über seine Homepage einem jeden Schweizer Bürger (Kopie des CH-Passes sollte beigelegt werden) die Möglichkeit ihm Fragen zu stellen. Ein tolles Angebot das auch genutzt werden sollte, finde ich. Deshalb hier mein Aufruf: Überlegt Euch eine Frage für den Schlüer und legt sie unter Comments ab. Die originellste werde ich ihm dann unterbreiten. Eine eventuelle Antwort wird selbstverständlich hier veröffentlicht. Ich bin gespannt, der Ulrich sicher auch. Hopp Schwiiz!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiterführende Literatur: www.schluer.ch (http://www.schluer.ch/aktuell/060512waffenrecht.htm) / www.schweizerzeit.ch / http://www.lismal.ch/text/show_6.htm&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23989045-116309585925276930?l=nickswelt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.schluer.ch/' title='Hellebarden&amp;Morgenstern'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nickswelt.blogspot.com/feeds/116309585925276930/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23989045&amp;postID=116309585925276930' title='3 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23989045/posts/default/116309585925276930'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23989045/posts/default/116309585925276930'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nickswelt.blogspot.com/2006/11/hellebardenmorgenstern.html' title='Hellebarden&amp;Morgenstern'/><author><name>Master Nick</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12681633643396129016</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23989045.post-115954001227284604</id><published>2006-09-29T15:17:00.000+01:00</published><updated>2006-09-29T20:04:32.233+01:00</updated><title type='text'>Fitz den Blitz</title><content type='html'>Zuerst einmal ein grosses Dankeschön für Ihren Gehorsam und ein "Winke Winke" an die Kosa Initiative! Gibt mir natürlich ein schönes Gefühl von Macht und Erfolg und Sie haben die Bestimmtheit mehrheitsfähig zu sein. Auch schön. Da der letzte Beitrag aber doch sehr anspruchsvoll war habe ich beschlossen mal wieder etwas leichtere Kost (sogar mit Bildern) zu offerieren. Aus diesem Grund geniesst untenstehend zum 2.Mal mein usbekischer Halbbruder Peja Gastrecht auf meinem Blog. Ein Thema das uns alle zutiefst betrifft und uns eine Lehre sein sollte. Aber lesen Sie bitte selbst: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kennt ihr sicher alle noch, Goleo, der stark übergewichtige, hosenlose Löwe der WM 2006 in Deutschland:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5647/2483/1600/leo.5.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5647/2483/200/leo.5.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dort haben wir uns doch schon alle gefragt, wieso ein Löwe und keine Bockwurst? Wieso trägt diese Verunstaltung des Königs der Tiere keine Hose, dafür aber Schuhe und Shirt die vom Design her noch aus den Fünfzigerjahren stammen könnten? Was mich bis heute noch quält ist die Frage wer für ein so fantasie- und geistloses Maskottchen auch noch Geld bekommen hat? Wie dem auch sei, zum Glück kommt ja schon bald die Euro 2008. Dort können wir den Deutschen mal so richtig zeigen, dass zu Gast bei Freunden eben auch heisst von einem halbwegs vernünftigen Maskottchen begrüsst zu werden. Dachte ich zumindest bis zu letztem Mittwochabend. Sowieso schon zum äussersten gereizt nach dem grauenhaften Bayernspiel (Anm. d. Red.: Bayern hat gewonnen) und noch zusätzlich provoziert durch die alles andere als spektakuläre restlichen Spiele, fängt der nächste Sportaktuellbericht an. Die Präsentation der offiziellen Maskottchen für die EURO 2008. Und dann das: Zwei auf Drogen tanzende Feuerteufel! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5647/2483/1600/zigi%20zagi_2.4.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5647/2483/200/zigi%20zagi_2.3.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ein Freund von mir hat dazu treffend bemerkt, dass Ralph Zloczower hier wohl seine Zahnstellung in den Frisuren der beiden Maskottchen verewigen wollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5647/2483/1600/ralph.3.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5647/2483/200/ralph.3.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Warner Bros. soll für die grösste Blamage des Schweizerischen Fussballs seit dem 0:1 in Azerbaidschan 4'000 Arbeitsstunden aufgewendet haben. Zuerst habe ich gedacht okay, das sind wohl die beiden bösen Zwillinge die den Fussball stehlen wollen und jetzt kommen dann gleich zwei liebe, herzige Zwillinge welche die bösen in der Halbzeit so richtig verprügeln. Aber nein, das sind die Maskottchen, zwei medikamentensüchtige Fasnachtsfratzen. Liebe Eltern, falls Ihr euren Kindern so richtig drohen wollt, zum Beispiel wenn sie nicht fertig essen, so tut dies doch mit diesen zwei krankhaft lachenden Gnomen. Jetzt kann man ja über die Namen abstimmen. Zur Auswahl stehen Flitz und Bitz, Trix und Flix, und Zagi und Zigi. Wie viele Stunden wurden wohl für diese Namensvorschläge gebraucht? Die Euro 2008 soll unser Land im besten Licht präsentieren - da ist kein Platz für Fix und Foxi Figuren mit Globinamen! Um Himmels Willen: Zigi und Zagi! Ich stelle mir schon vor wie die Maskottchen dann in die Tribünen hinauf Zigi Zagi Zigi Zagi hoi hoi hoi rufen und unsere Schweizer Tom Lüthi Fans sogar mitmachen und damit auch noch das Image dieser fürchterlichen, fascht-e-Familie-Fröhlichkeit bestätigen würden. Ich hätte da ganz andere Namen. Wie wäre es mit Pilz und Gras? Oder High und Stoned? High würde mit einem Riesenjoint herumwedeln und Stoned Pilze ins Publikum werfen und damit auf die wahren Werte der Schweiz verweisen. Oder weshalb nicht zwei Namen die für die Gemeinsamkeiten von Österreich und der Schweiz stehen, also beispielsweise Blocher und Haider? Natürlich zu politisch, hat im Fussball nichts zu suchen. Dafür könnte man sich auf den geschichtlichen Hintergrund der beiden Länder berufen, in dem Fall also Tell und Gessler. Während der Halbzeitpause reitet Gessler durchs Stadion und wird von Tells Armbrust aus dem Hinterhalt erschossen. Unterhaltung pur. Vielleicht nicht so lustig für unsere Nachbarn aber die haben ja im Gegenzug das Endspiel. Und dass wir sie auf dem Platz plattmachen ist ja sowieso Tatsache.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23989045-115954001227284604?l=nickswelt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nickswelt.blogspot.com/feeds/115954001227284604/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23989045&amp;postID=115954001227284604' title='4 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23989045/posts/default/115954001227284604'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23989045/posts/default/115954001227284604'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nickswelt.blogspot.com/2006/09/fitz-den-blitz.html' title='Fitz den Blitz'/><author><name>Master Nick</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12681633643396129016</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23989045.post-115798815261121085</id><published>2006-09-11T16:21:00.000+01:00</published><updated>2006-09-11T16:22:32.630+01:00</updated><title type='text'>Goldene Zeiten</title><content type='html'>Sie werden alt. Schon einmal Gedanken darüber und die damit verbundene Vorsorge gemacht? Ich hab das letzthin getan, während ich mir in der Migros kurz vor Ladenschluss einen Weg durch meine pensionierten Mitbürger bahnte (alte Menschen sollten nur zwischen 9 und 11 Uhr morgens einkaufen dürfen, ausser Samstags, dann gar nicht). Dabei wurde mir aber schnell klar, dass solche Gedankengänge lediglich den mentalen Alterungsprozess beschleunigen und somit von kontraproduktiver Natur sind. Das Thema war damit für mich erledigt. Dachte ich zumindest. Denn letzte Woche bekamen wir, das mündige Schweizer Volk (mündig hier zu meinem Bedauern ausschliesslich über das Alter definiert), wieder einmal Post vom Bund. Neben dem wohl grössten Schweizer Problem (könnte man zumindest denken wenn man sich in einer der tausenden, gutbürgerlichen Beizen unseres schönen Landes umhört), nämlich den Asylanten und den Ausländern, gilt es zudem auch über die Verwendung von viel Geld zu entscheiden. Der Hammer nicht? Asylanten, Ausländer und Geld. Totally sexy – politisch gesehen zumindest. Da hat jeder eine Meinung dazu, und vor allem bei den beiden erstgenannten viele interessante Begebenheiten zu erzählen. Dort gelesen, hier gesehen und von dem gehört. Dazu soll sich aber jeder seine eigene Meinung bilden. Ich will hier nur über das Geld schreiben. Bin schliesslich weder Alt-SP-Bundesrätin noch Neu-Justizminister sondern Betriebsökonom. Wenn ich über das Geld entscheiden könnte hätte ich dem Volk ganz andere Vorschläge unterbreitet. Zum Beispiel hätte man das Geld lotteriemässig unter allen abstimmenden Bürgern auslosen können. Was für eine Stimmbeteiligung das gewesen wäre. Damit hätten wir Lukaschenkos jeweilige Wahlquote sogar übertroffen. Hätten wir. Oder wir hätten die Subventionen für die Landwirtschaft wieder ausbauen können. Jetzt wo die Doha Runde definitiv gescheitert ist und kein internationaler Liberalisierungsdruck mehr besteht. Nur eine logische Konsequenz wäre das gewesen. Wer will schon eine wettbewerbsfähige Landwirtschaft wenn kein Wettbewerb existiert? Gibt ja auch keine Meldestelle für Menschenrechtsverletzungen in Burma. So oder so wären diese Vorschläge allemal besser gewesen als die Alternativen die uns am 24. September zur Auswahl stehen. Die Frage ist: Wollen wir das Geld, also die Gewinne der Nationalbank, der AHV oder den Kantonen geben? Also so zusammengefasst ausgedrückt zumindest. Das Stimmbüchlein müssen Sie schon selber lesen. Sie können natürlich auch darauf verzichten und guten Gewissens meiner Empfehlung folgen: Stimmen Sie NEIN! Mit diesem nein outen Sie sich nicht etwa als ideenloser SVP Wähler aber können der SP trotzdem eine Absage erteilen. Ist doch auch was. Und so hart es auch tönen mag, aber wenn Sie zu der mittlerweile immer breiter werdenden Masse mit höherer Bildung gehören und oder arbeitstechnisch auftriebsam sind müssen Sie sich sowieso selber um Ihre Vorsorge kümmern. Zudem liegt die Rettung der AHV einzig in einer Umfunktion hin zu einer reinen Ausgleichskasse. Will heissen, dass mit Lohnabzügen der besser Verdienenden versucht wird den weniger gut gestellten Mitbürgern im Alter unter die Arme zu greifen. Nicht mehr und nicht weniger. Wie das der Kanton Zürich mit dem Wallis tut, zum Beispiel. Vorsorge für alle ist doch total utopisches Sonnenblumendenken. Demografietechnisch gesprochen. Ich persönlich riskier lieber, dass die Kantone weiter Geld für Kantönligeist-Politik ausgeben und nebenbei vielleicht doch noch ein wenig in Bildung und Wirtschaft investieren als die Lösung des AHV Problems weitere zehn Jahre auf Gold zu legen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23989045-115798815261121085?l=nickswelt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nickswelt.blogspot.com/feeds/115798815261121085/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23989045&amp;postID=115798815261121085' title='9 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23989045/posts/default/115798815261121085'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23989045/posts/default/115798815261121085'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nickswelt.blogspot.com/2006/09/goldene-zeiten.html' title='Goldene Zeiten'/><author><name>Master Nick</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12681633643396129016</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23989045.post-115676764352502177</id><published>2006-08-28T12:58:00.000+01:00</published><updated>2006-08-28T15:17:50.050+01:00</updated><title type='text'>Hochzeitsglocken</title><content type='html'>Endlich ist es wieder so weit und die Blogserie auf NicksWelt bringt die Erde wieder zum drehen. Da der Nick aber vom vielen Ruhm und Erfolg faul geworden ist hat er kurzerhand einen Gastautoren engagiert. Aus finanztechnischen Gründen reichte es leider nicht für einen renomierten Schreiberling und so wurde der natürliche Geldmangel eines Studenten, der jüngere Bruder von Nick, schamlos ausgenutzt um denoch einen mehr oder weniger wissenschaftlichen Beitrag zu erhalten. Aber lesen Sie lieber selbst:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gehen wir von einer kleinen Geschichte aus. Ein Bekannter von mir, nennen wir ihn Nick B., hat ein Problem. Vielleicht auch mehrere. Aber nur eines, das für uns hier relevant ist. Nick B. wohnt in Bern. Direkt neben einer Kirche. Nicht weiter schlimm eigentlich. Nun wird er aber jeden Morgen durch das laute Glockenspiel mehr oder weniger unsanft aus dem Schlaf gerissen. Das dies an Wochenenden besonders unangenehm ist sollte einleuchtend sein. Nick B. selbst ist nicht unbedingt religiös, ausser an Weihnachten. Halt so wie der überwiegende Teil von uns. Trotzdem muss er Tag für Tag das Glockengeläut über sich ergehen lassen, welches seiner Meinung nach sowieso keinen Sinn mehr macht, da jeder in Besitz eines Weckers ist. Auch findet er es nicht richtig, dass bei ihm immer die Polizei vor der Tür steht wenn er unter der Dusche zu laut singt während die Kirche mit ihrer Lärmbelästigung ungeschoren davon kommt. Weshalb ist das so? Nun das Bundesgericht hat sich dazu auch ein paar Gedanken gemacht. In BGE 126 II 366 hält es in überragender richterlicher Scharfsinnigkeit fest: &lt;em&gt;„Untersuchungen der Suva hätten ergeben, dass in 50 Meter Distanz von einem mittelhohen Kirchturm bei mittelgrossen Kirchenglocken am Ohr der Betroffenen ein Schalldruckpegel von mehr als 60 db(A) entstehe. Bei einem solchen Schalldruckpegel sei nachts mit Aufwachreaktionen zu rechnen“.&lt;/em&gt; (Man stelle sich nur mal die Auswirkungen bei einem hohen Turm mit grossen Glocken vor). Trotzdem ist eine solche Störung zulässig da:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Kirchengeläut möglichst vielen Menschen feierlich den neuen Tag ankündigen und sie zur Besinnung mahnen oder zum Gottesdienst rufen soll. &lt;br /&gt;- Tagsüber Glockengeläut nicht als störend empfunden wird &lt;br /&gt;- Es einer weit verbreitender Tradition entspricht &lt;br /&gt;- Auch für religiös gleichgültige Leute zum Tagesablauf gehört &lt;br /&gt;- Glockengeläut nicht mit Industrielärm gleichgestellt werden darf &lt;br /&gt;- Lokale Behörden selbst definieren dürfen ab wann Kirchengeläut zulässig ist (im konkreten Fall ab 6 Uhr morgens) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings muss das Kirchengeläut allgemein akzeptiert sein. Pech für Nick B. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun zum zweiten Teil. Kennt ihr sicher alle noch, oder wieder, den Fall von Wangen bei Olten. Und neu auch bei Langenthal. Da darf nun ein Minarett gebaut werden, was natürlich gewissen Vertretern der Schweizer Demokraten und der SVP sauer aufstösst. Der Fall wird weiter ans Bundesgericht gezogen. Bereits droht SVP-Sprecher Jäggi: Falls die Richter in Lausanne den Minarettbau gegen den Willen der Dorfbevölkerung durchsetzen werde eine Volksinitiative gegen Minarette gestartet (es lebe die Demokratie!). Ist ja auch irgendwie widersprüchlich das ganze. Also beim armen Nick B. dürfen die Glocken läuten, da ein allgemeines Interesse daran besteht, ein Minarett wird aber hingegen nicht verboten obwohl ein allgemeines Interesse daran besteht. Ein Widerspruch würde man meinen, dem ist aber nicht so. Woher hat der türkisch-kulturelle Verein Olten überhaupt das Recht ein Minarett zu bauen? Die Antwort dazu gibt uns nicht der Kartenleger auf dem Sender U 1 (Mike Shiva anm. d. Red.) sondern die Verfassung der schweizerischen Eidgenossenschaft. Dort Artikel 15:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;1. Die Glaubens- und Gewissensfreiheit ist gewährleistet. &lt;br /&gt;2. Jede Person hat das Recht, ihre Religion und ihre weltanschauliche Überzeugung frei zu wählen und alleine oder in Gemeinschaft mit anderen zu bekennen. &lt;br /&gt;3. Jede Person hat das Recht, einer Religionsgemeinschaft beizutreten oder anzugehören und religiösem Unterricht zu flogen. &lt;br /&gt;4. usw…..&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Steht zwar nichts über Minarette drin, ist aber trotzdem nützlich. Denn dieser Artikel beschreibt die innere und die äussere Religionsfreiheit. Die innere Religionsfreiheit heisst, dass ich glauben darf was immer ich will. Niemand darf mich zwingen etwas anderes zu glauben. Die äussere Religionsfreiheit gibt mit das Recht gemäss meinem Glauben zu leben. Also beispielsweise Fleisch koscher zu essen, oder Kirchenglocken läuten oder einen Turban zu tragen. Die innere Freiheit darf keinesfalls eingeschränkt werden. Also der Staat darf nicht fordern, dass nun alle Wilhelm Tell als Gott für Demokratie anerkennen und ihm täglich einen Apfel opfern. Die äussere Freiheit hingegen darf eingeschränkt werden. Allerdings nur unter gewissen Voraussetzungen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;1. Es braucht dafür eine gesetzliche Grundlage &lt;br /&gt;2. Es muss ein öffentliches Interesse daran bestehen &lt;br /&gt;3. Die Beschränkung muss verhältnismässig sein &lt;br /&gt;4. Die innere Religionsfreiheit darf nicht angetastet werden &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück zu Olten. Der Bau eines Minaretts ist klar Ausdruck der äusseren Religionsfreiheit. Darf also grundsätzlich beschränkt werden. Doch schon an der ersten Voraussetzung dafür scheitert dieses Unterfangen. Denn scheinbar gibt es keine Rechtsgrundlage, welche einen solchen Bau verbietet. Nun zur Taktik der SVP. Am liebsten wäre es der Partei natürlich eine Volksinitiative zu lancieren, die strikt den Bau von Minaretten verbietet. Das Volk will es so also soll es auch so gemacht werden. Nur blöd, dass auch hier wieder die Verfassung ein Wörtchen mitzureden hat. Art. 8 Abs. 2 der Bundesverfassung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Herkunft, der Rasse, des Geschlechts, des Alters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebensform, &lt;strong&gt;der religiösen&lt;/strong&gt;, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung…&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Konkret gesagt, eine solche Volksinitiative wäre verfassungswidrig und dürfte von der Bundesversammlung somit nicht genehmigt werden (womit sie auch nicht vors Volk kommen kann). Doch SVP-Sprecher Simon Jäggi ist wahrlich nicht auf den Kopf gefallen (zumindest nicht allzu fest). Seine Initiative richtet sich nur gegen störende religiöse Bauten. Aha, gut nachvollziehbar, schliesslich hört man immer wieder von Anwohnern in Wangen bei Olten, dass ein Minarett ihnen die Aussicht auf die stillgelegten Konservenfabriken nehmen würde. Jäggis Kalkül ist natürlich, dass christliche und buddhistische Bauten nicht als störend empfunden werden und somit ein Minarettverbot so quasi verfassungskonform erreicht werden könnte. Halt, Stopp geht leider auch nicht. Trifft ein Erlass in seiner Wirkung praktisch gesehen nur eine Gruppe, so ist ein solcher ebenfalls verfassungswidrig. Als Beispiel: Die Mehrheit der Bevölkerung isst immer am Dienstag Fisch, eine Minderheit hingegen immer am Mittwoch. Ein Gesetz, welches dass Fischessen am Mittwoch verbietet ist verfassungswidrig, da obwohl es für alle gilt nur eine Gruppe direkt trifft. Naja Jäggi scheint sich seiner aber trotzdem sicher zu sein. Die Religionsfreiheit sei nicht gefährdet, da schliesslich auch ohne Minarett eine Moschee betrieben werden könne. Klar, das Zimmer von Nick B. ist somit auch eine Kirche einfach ohne Turm, das Geläut hat er ja schon.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23989045-115676764352502177?l=nickswelt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nickswelt.blogspot.com/feeds/115676764352502177/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23989045&amp;postID=115676764352502177' title='7 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23989045/posts/default/115676764352502177'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23989045/posts/default/115676764352502177'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nickswelt.blogspot.com/2006/08/hochzeitsglocken.html' title='Hochzeitsglocken'/><author><name>Master Nick</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12681633643396129016</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23989045.post-114546217525645941</id><published>2006-04-19T16:55:00.000+01:00</published><updated>2006-04-20T11:08:21.886+01:00</updated><title type='text'>Der Prophet</title><content type='html'>Die Schweiz ist grün und rot. Politisch. Zumindest grün. Rot sind wir ja alle irgendwie. Bei grün meine ich die Grüne Partei und nicht die SVP. Die haben zwar auch ein grünes Logo sind aber nicht grün. Vielleicht vor Neid nach der letzten Wahlklatsche. Nicht aber ökologisch gesehen. Man denke an den Versand der Albisgüetlirede. Arme Bäume die dafür gestorben sind. Dann doch lieber gleich Klopapier. Aber für was steht denn das Grün der SVP? Für eine liberalere Hanfpolitik? Für die Hoffnung auf eine Rückkehr zu Einbürgerungen durch anonyme Abstimmungen der Stammtischeidgenossen? Oder für ein Bindeglied zwischen dem Vatikan und Mekka? Die haben ja beide grün zu ihrer heiligen Farbe auserkoren. Und beide wollen keine Frauen als Priester. Und beide wollen keine Kondome. Auch keine grünen. Und doch finden Sie nicht zueinander. Mohammed soll ja ausschliesslich grüne Kleidung getragen habe. Das belegen Bilder von ihm. Bilder die es ja nicht gibt. Geben sollte. Ja und die katholischen Würdeträger waren auch schon immer grün. Sogar der Samichlaus, war ja auch Bischof, war grün bevor er anfing CocaCola zu trinken. Etwas Koffein könnten die Grünen allerdings auch gut gebrauchen. Die sehen ja zum Teil aus. Wie ungeschminkte SP-Parteigänger. Und die von der SP selbst sehen ja schon aus wie die Besitzer von Reformhäuschen. Also nicht alle. Manche sehen auch aus wie Christbäume die sich in einem Flohmarkt gewälzt haben. Punkt ist es gibt viel zu wenig attraktive Politiker. Ich bin überzeugt wir würden uns alle mehr um unsere demokratischen Institutionen kümmern wenn es da auch was zu sehen gäbe. Die Frau Metzler war ja schon mal ein Anfang. So ein Ansatz von Britney Spears vor dem Baby. Oder der Toni Brunner. Der kommt ja ziemlich gut an. Zumindest bei den Viehschauen. Obwohl ihm da der Renzo inzwischen schon arg zu schaffen macht. Hat aber so oder so Steigerungspotenzial das Ganze. Man stelle sich mal den Ueli Maurer mit einem Aussehen eines George Clooney vor. Gut ist schwierig aber wir versuchen es. Der George Maurer dann nach jeder Arena so lässig: Guet Nacht und Hopp Schwiiz! Das wäre dann. Ja auf jedenfalls mal was anderes. Aber ich war bei grün und rot. Sind Komplementärfarben. Also ergänzende Farben. Während rot den Status Quo von Beamten und Lehrern schützt tut dies grün mit, ja mit allem grünen halt. So ein richtiges Programm haben die nicht. Ausser als einzig wahre Alternative zu gelten. Für Alternative. Ich habe ja den Verdacht, dass die Frau Brunner die Parteidokumente der SP gestohlen hat und dann einfach die Schlagwörter ausgetauscht hat. Engagiert für ein soziales Umfeld für Kinder wird dann zu engagiert für ein ökologisches Umfeld für Frösche. Zum Beispiel. Hab jetzt Frösche genommen weil das ist ja so was wie ein weisser Schimmel. Ist ja grün der Frosch. Jetzt stellt sich natürlich die Frage was macht denn die Grüne Partei nun aus Ihrem Machtgewinn? Fordert sie einen eigenen Bundesrat? Muss General Couchepin das Schlachtfeld verlassen? Oder fordern sie eine grüne Schweizerflagge? Ist nicht einfach. Ich bin für ein Joint Venture zwischen grün und rot. Rot könnte der Faden einer gemeinsamen Politik sein. Nicht ganz so Brot für alle aber dafür mit grünen Dornen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23989045-114546217525645941?l=nickswelt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nickswelt.blogspot.com/feeds/114546217525645941/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23989045&amp;postID=114546217525645941' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23989045/posts/default/114546217525645941'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23989045/posts/default/114546217525645941'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nickswelt.blogspot.com/2006/04/der-prophet_19.html' title='Der Prophet'/><author><name>Master Nick</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12681633643396129016</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23989045.post-114416237208318945</id><published>2006-04-04T15:46:00.000+01:00</published><updated>2006-04-04T16:08:11.506+01:00</updated><title type='text'>Frühlingsgefühle</title><content type='html'>Die Blumen spriessen, die Bäume treiben und die Vögel zwitschern. Letztere auch frühmorgens vor meinem Fenster. Gut ich füttere sie auch. Obwohl das Arsenfutter bekommt nicht allen. Ja aber es ist Frühling. Das freut mich. Frühling bedeutet Energie, Neuanfang und keine Skirennen. Das ist schön. Die vielen übertragenen Skirennen im Winter führen nämlich mit dazu, dass viele Menschen depressiv werden. Behaupte ich. In dieser dunklen Jahreszeit sehen zu müssen wie die eigene Nation um die Plätze 10 und 11 kämpft ist auch wenig heroisch. Und das auf mindestens 4 Kanälen gleichzeitig. Unterstützt werde ich hier von der offiziellen Münchner Bordellstatistik. Die zeigt klar, dass bei Niederlagen vom FC Bayern München bedeutend weniger Männer das rote Licht aufsuchen. Dann lieber gelber Alkohol und blauer Dunst. Sportliche Niederlagen demoralisieren unser Ego, schwächen die Wirtschaft und verhindern das Wachstum des Volkes. Das ist auch der Grund warum uns die USA volkswirtschaftlich haushoch überlegen sind. Das ist eine Gewinnernation. Da werden keine Plätze 4 und 5 bejubelt. Da gibt es keine Interviews, keine Berichte, keine Talkshow-Einladungen für Verlierer. Défago, Schnyder oder Sauber würde man in den USA ignorieren. Zitate wie Ihr seid alle Gewinner oder Mitmachen alleine zählt existieren dort erst gar nicht. Zu recht. Sogar die eigenen Toten aus fernen Kriegsplätzen werden ignoriert. Nur der Sieg zählt. Sportberichte müssen Successtories sein. Das wusste schon Goebbels. Beschreibungen wie das Potenzial war vorhanden, es fehlte nicht viel oder die Umstände verhinderten gehören nicht in unsere Medien. Das zählt ja jetzt nicht nur für den Sport. In der Wirtschaft das gleiche Bild. Da wird Geld ausgegeben für absolute Verliererprodukte, ja ganze Verliererindustrien. Nationale Zuckerindustrie. Betriebswirtschaftlich totaler Schwachsinn. Aber man hält daran fest. Wie die Italiener an ihren Müttern. Es wird kriegstaktisch argumentiert. Zucker sei strategisch ein absolutes Muss. Für jedes Land. Es werden dann auch Szenarien erarbeitet die diese Thesen stützen sollen. Hier ein Beispiel: Romano Prodi und sein, gemäss Berlusconi, kommunistisches Gefolge kommen in Italien an die Macht. Sarkozy wird in Frankreich Präsident. Geschickt eingefädelt. Fehler von de Villepin genutzt, sich mit den Gewerkschaften arrangiert, Chirac den Hof gemacht. Weissrussland und Italien verbünden sich, annektieren Deutschland wegen dem Öl. Die haben ja neu eine direkte Leitung aus dem Kreml. Frankreich eilt Deutschland zur Hilfe. Solidarité pure. Spanien zerfällt. Wie dazumals die Sowjetunion. Bürgerkrieg zwischen Neukatalonien, Neubaskenland und Zapatero’s sozialistischer Bürgerwehr. Dazwischen Calmy-Rey’s Diplomatinnen am vermitteln. Auf Französisch. Die Schweiz umgeben von Krieg. Mittendrin. Isoliert. Abgeschnitten von der Aussenwelt. Die SVP ist glücklich. Ziel erreicht. Und wir, wir haben unseren eigenen Zucker. Grossartig. Immerhin. So müssen wir nicht auf unseren geliebten Morgenkaffee und unsere süsse Schokolade verzichten. Obwohl. Eigenen Kaffee haben wir nicht. Kakao auch nicht. Dafür eigenen Tabak. Tabak und Zucker wird in der Schweiz subventioniert. Macht keinen Sinn. Nicht jetzt und auch nicht in zukunftsfremden Szenarien. Ich fordere weg mit den Zuckerrüben. Bauen wir lieber Hanf an. Kriegstaktisch 9-mal klüger. Kann man als Tarnung gut gebrauchen. Oder den Feind einnebeln. Oder in der Friedenspfeife zusammen rauchen. So oder so. Besser als gezuckerten Tabak. Zuckerrüben in der Schweiz gehören der Vergangenheit an. Lassen wir sie dort. Nicht aber die jährlichen 26 Mio. Franken.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23989045-114416237208318945?l=nickswelt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nickswelt.blogspot.com/feeds/114416237208318945/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23989045&amp;postID=114416237208318945' title='3 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23989045/posts/default/114416237208318945'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23989045/posts/default/114416237208318945'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nickswelt.blogspot.com/2006/04/frhlingsgefhle.html' title='Frühlingsgefühle'/><author><name>Master Nick</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12681633643396129016</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23989045.post-114294074765213265</id><published>2006-03-21T11:14:00.000Z</published><updated>2006-03-21T11:32:27.680Z</updated><title type='text'>Brieffreunde</title><content type='html'>Zuerst ein Dankeschön für das epochale Interesse und die viele konstruktive Kritik betreffend meiner ersten Veröffentlichung. Werde versuchen sämtlichen Vorschlägen gerecht zu werden. Vielleicht findet sich wirklich ein Publikum das sich für das Brutverhalten gestreifter Leoparden im Zoo von Bangladesch oder für die sozialökologischen Auswirkungen einer Schokoladen-Knappheit in der Schweiz auf die öffentliche Ordnung interessiert. Vielleicht. Das Thema dieser Woche ist aber ein anderes. Sozusagen das Fundament unserer Confoederatio Helvetica. 320 auf 200 Millimeter Papyrus. Packender Inhalt. Kenne ihn. Hab ihn im Rahmen meiner umfangreichen Recherchen sogar gelesen. Der Bundesbrief. Ein Mix von heldenhafter Musketier-Rhetorik und Strafgesetzbuch. Und das alles auf einem Blatt. Nicht schlecht. Das muss man erst einmal nachmachen. Uns den Eidgenossen. Bei solch meisterhaften Leistungen ist es auch nur verständlich, dass wir da kräftig protestieren wenn man uns diesen Brief wegnehmen will. Wir wollen ihn doch auch mal sehen und lesen bevor das die Amerikaner können. Wir hatten ja nicht wirklich Zeit dazu. So die letzten 715 Jahre seit er geschrieben worden ist. Auch verständlich, dass sich vor allem die, allgemein konservativen, Kräfte der Talschaft Schwyz im Widerstand profilieren. Der Kanton Schwyz gehört ja immerhin zu den Verfassern des Bundesbriefes. Und offizieller Ausstellungs- oder besser Konservierungsort ist er auch. Sie haben auch eine begründete Angst vor der temporären Auslagerung. Gemäss unbestätigten Quellen wird der fehlende Brief jeden Monat Einbussen in ungenannter Höhe generieren. Zudem ist das Bundesbriefmuseum ohne Bundesbrief was der Emmentaler ohne Löcher ist. Einfach Käse. Auch will man nicht noch weitere Verluste riskieren. Denn dem Brief sind die drei Siegel der Stände Unterwalden, Uri und Schwyz angehängt. Oder waren. Derjenige des Kantons Schwyz fehlt. Ist fehlen gegangen über die Jahre. Sozusagen. An dieser Stelle können Sie ungeniert bestätigend mit dem Kopf nicken. Das wussten Sie. Man hat ja in der Schule aufgepasst. Man kennt natürlich den Bundesbrief. Wer nicht. Man ist schliesslich Schweizer und seiner Geschichte bewusst. Dass das ausgestellte Objekt nicht der Originalbrief ist wissen Sie sicher auch. Der wurde ja im Jahre 1303 von den Habsburgern beschlagnahmt und später in einem Rausch von Macht und Überheblichkeit spöttisch verbrannt. Auf dem Schwyzer Gemeindeplatz. Ja so ging das früher zu und her. Im Spätmittelalter. Auch bei uns in der Schweiz. Übrigens alles nachzulesen auf tell.ch. Tolle Seite. Gut zugegeben, das mit den Habsburgern war jetzt erfunden. Wollte lediglich Emotionen schüren. Einen gemeinsamen Gegner finden. Einen gemeinsamen Feind. Egal für was. Hauptsache gemeinsam. Ist immer gut so was zu haben. Verbindet. Lenkt ab.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23989045-114294074765213265?l=nickswelt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nickswelt.blogspot.com/feeds/114294074765213265/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23989045&amp;postID=114294074765213265' title='4 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23989045/posts/default/114294074765213265'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23989045/posts/default/114294074765213265'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nickswelt.blogspot.com/2006/03/brieffreunde.html' title='Brieffreunde'/><author><name>Master Nick</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12681633643396129016</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-23989045.post-114226954895590551</id><published>2006-03-13T16:28:00.000Z</published><updated>2006-03-14T10:05:26.793Z</updated><title type='text'>Thema I: Farben-Verbot</title><content type='html'>Es ist soweit. Venezuela hat eine neue Flagge. Und der Nick hat seinen eigenen Blog. Nicht dass ich mich jetzt mit dem Herrn Chavez, also der ist der Präsident von Venezuela und verantwortlich für die neue Flagge, vergleichen will, aber ich dachte mal, dass die beiden Meldungen etwa die gleichen weltpolitischen Auswirkungen nach sich ziehen werden. Manch einer wird sich fragen wieso denn jetzt auch der Nick seinen Blog braucht. Ganz einfach: Das musste einfach sein. Es gibt viele viele Themen über die es zu berichten gilt. Es gibt viele viele Zustände die es zu ändern gilt. Ich werde mich hier dafür einsetzten. Deshalb wurde auch gleich ein sehr provokatives Thema für den ersten Post auf diesem Blog ausgewählt. Hässliche Kleidung. Und ich rede hier nicht von neuen Modetrends. Noch von alten Modetrends. Oder gar von Modetrends die nie ein Trend waren. Auch geht es hier nicht um Ansichten oder Meinungen. Nein es geht um hässliche Kleidung. Kleidung die einfach niemand freiwillig anziehen kann. Ich rede auch nicht von Randgruppen. Randgruppen sehen sich gerne als Randgruppen. Deshalb stellen sie sich mit Ihrem Outfit ins Zentrum damit man sie auch als Randgruppen wahrnimmt. Dass dabei die Outfits dementsprechend polarisierend ausfallen ist die logische Konsequenz und deshalb auch kein interessantes Thema für diesen Bericht. Nein ich prangere hässliche Kleidung an. Dafür muss sich einzig und allein die Kleiderindustrie verantworten. Gewisse Stücke dürften einfach erst gar nicht produziert werden. Aber wie gesagt, es geht hier nicht um Geschmack und den Schnitt einzelner Stücke. Hier geht es vor allem um Farben. Es gibt so schöne Farben auf dieser Welt. Es gibt kräftige Farben, leuchtende Farben, dezente Farben, warme Farben, kühle Farben und vieles mehr. Es gibt so viele schöne Farben und trotzdem kommen Produkte in den Handel deren Farbe man als kotzegelb, Gras wiedergekäut oder abwasserblau bezeichnen muss. Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Aber diese Farben stehen niemandem. Für diese Produkte gibt es keinen Markt. Ein jeder der sich in solchen Farben kleidet sieht damit halbtot, fahl und blass aus. Die einzigen Ausnahmen machen hier wohl Surfer- und Sunnyboys wie Brad Pitt und Company an denen alles gut aussieht. Alle anderen wirken damit einfach nur wie eine Stange Bier die man ein paar Tage stehen lässt. Abgestanden. Nun ist ja das Problem, dass solch widerliche Produkte auch tatsächlich gekauft werden. Hier spielt der Geschmack ebenfalls keine Rolle. Denn Leute die diese Produkte kaufen denken anders. Es sind Leute die Kleidung als reines Zweckprodukt erachten. Das heißt, dass sie in der Kleidung nur deren Nutzen, also Funktionen wie Wärme, Abdeckung von Intimitäten u.ä. sehen. Diese Kategorie Mensch probiert ein benötigtes Kleidungsstück an, schaut ob es sitzt und wenn der Preis okay ist kaufen sie es. Farbe egal. Diese Menschen gehen jetzt also einkaufen. Oft in Hosen ohne Gürtel. Oft mit schwarzen Schuhen und weißen Socken. Dabei vertrauen sie, dass die Modehäuser eine adäquate und saisongerechte Auswahl bereithalten.  Und hier steckt das Problem. Die Modehäuser nehmen ihre Verantwortung nicht wahr. Sie verkaufen Produkte die so nie in die Öffentlichkeit gelangen dürften. Ich behaupte ja jetzt, dass die beschriebene Kleidung auf bieder wirkende und unsichere Menschen eine gegenseitige magnetische Anziehung ausübt. Genau die Personen die kräftige Farben also am dringendsten benötigen erhalten einen erneuten Ausweg in die Trostlosigkeit in dem die Kleiderindustrie ihre Farbexperimentier-Unfälle verkaufen darf. Eigentlich müsste es eine Farbenpolizei geben welche die Modehäuser kontrolliert und auch Leute auf der Strasse herauswinken darf welche zu sehr an tote Mauerblümchen erinnern. Diesen Leuten würde dann ein Total-Makeover à la Arabella verpasst werden. Ja so wäre das wenn ich hier das sagen hätte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/23989045-114226954895590551?l=nickswelt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://nickswelt.blogspot.com/feeds/114226954895590551/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=23989045&amp;postID=114226954895590551' title='3 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23989045/posts/default/114226954895590551'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/23989045/posts/default/114226954895590551'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://nickswelt.blogspot.com/2006/03/thema-i-farben-verbot.html' title='Thema I: Farben-Verbot'/><author><name>Master Nick</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12681633643396129016</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry></feed>
